Was ist AFS Functional Training überhaupt?

 

Functional Training wird grundsätzlich ein immer stärker in den Fokus rückender Begriff. Eine grundsätzliche allgemeine Definition:

 

„Bewegungen, die nur einen einzigen Muskel isoliert beanspruchen, sind als unfunktionell zu bezeichnen. Funktionelle Bewegungsformen integrieren immer mehrere Muskeln und Muskelgruppen gleichzeitig.“ (Gambetta und Gray 2002: Michael Boyle: Functional Training. S. 11).

 

Man trainiert gezielt Bewegungsabläufe, Körper- und Bewegungsbewusstsein und Stabilität im gesamten Körper, speziell in sämtlichen Gelenken. Das steht in krassem Kontrast zu maschinengeführtem Training, bei dem Muskeln eher isoliert werden und gewisse Bewegungsabläufe vordefiniert sind, ohne einen besonderen Übertrag auf den Alltag zu haben.

 

Auszug Wikipedia:

"Betrachtet man die Bewegungen des Menschen im (Sport-)Alltag, so fällt auf, dass so gut wie keine Bewegung auf nur ein Gelenk beschränkt ist. Somit wäre es vor dem Hintergrund des funktionellen Trainings unzweckmäßig nur eine bestimmte Muskelgruppe gezielt anzusprechen, wenn doch eine ganze Muskelkette aus einer Vielzahl von Muskeln involviert ist.

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"Funktionelles Training zielt durch systematische, planmäßige und regelmäßige Wiederholung auf einen Veränderungsprozess an Psyche oder Körper ab, um eine bestimmte sportliche oder alltagsbedingte Leistung erbringen zu können, die von einzelnen oder mehreren Einflussfaktoren abhängig ist oder in enger Verbindung zu diesen steht. Es wird mithilfe verschiedener Methoden gesteuert und setzt auf den Einsatz mehrerer Muskeln und Muskelgruppen, so dass es sportartübergreifend, niveauübergreifend und geschlechtsspezifisch zum Einsatz kommen kann.“ Döhnert,A. (2014)"

 

Für uns von AFS Athletik bedeutet "funktionelles Training" noch mehr!

 

Passive Strukturen (Bänder, Sehnen, Knorpel, Gelenke und Knochen) und deren Belastung beim Training mitzubeachten und an den jeweils Trainierenden anzupassen. Denn nur weil Muskeln im Verbund arbeiten, heißt das nicht zwangsläufig, dass die auf den Körper und unsere Strukturen einwirkende Belastung gut für uns ist - und Training sollte unserer Meinung nach in allen Bereichen biopositive Adaptionen (Anpassungserscheinungen) hervorrufen! Zudem trainieren wir auch den gesamten Herzkreislauf auf vielfältigste Weise, die Konzentration und das Energiemanagement, von dem wir ebenfalls mannigfach profitieren!

 

Wichtig ist bei dieser Form des Trainings ganz klar die Betreuung - direkt mit unseren Kunden zu arbeiten, Bewegungen und deren Ausführung zu kontrollieren, auf Problematiken einzugehen und somit Sicherheit im Training zu bieten!

 

Um unserem Anspruch gerecht zu werden und unsere Kunden optimal betreuen zu können, bilden wir uns regelmäßig fort und stehen in engem Kontakt mit verschiedensten Spezialisten aus den Bereichen Sport- und Physiotherapie, Sportmedizin und Trainingswissenschaften!